Orthopädie an der Alster, Hamburg Eppendorf / Winterhude
           


 
Konservative & operative Rheumatologie

Die konservative Behandlung rheumatologischer Erkrankungen umfasst zunächst die eingehende diagnostische Abklärung, welche Art rheumatischer Erkrankung im Einzelfall vorliegt. Hierzu bedienen wir uns der klinischen, labortechnischen sowie apparativen (Ultraschall und digitales Röntgen) Diagnostik. Gegebenenfalls müssen auch erweiterte Verfahren, wie z. B. nuklearmedizinische Untersuchungen
(2 oder 3 Phasen Szintigraphien), zur Abklärung von Intensität und Verteilung entzündlicher Erkrankungen herangezogen werden.

Nach der Diagnosefindung wird ein auf den Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept erstellt. Dieses umfasst in der Regel:
1. die Anwendung von Medikamenten zur Behandlung der systemisch-entzündlichen Aktivität
   (hier können bisweilen aber auch pflanzliche oder hömeopatische Substanzen angewendet werden).
2. die Durchführung balneophysikalischer und physiotherapeutischer Anwendungen zur
   Wiederherstellung von Gelenkfunktionen
3. gegebenenfalls Punktion von Gelenken und Instillation zur lokalen entzündungshemmenden Therapie
4. klinische und laborchemische Verlaufskontrollen von den Blutentzündungswerten
5. gegebenenfalls weiterführende Therapieeinleitung (z.B. zu Radiosynoviorthesen)

Bei gewissen hochentzündlichen Prozessen in einzelnen Gelenken kann es erforderlich werden, die betroffene, stark entzündete Schleimhaut des Gelenkes zu entfernen, um eine weitere Gelenkzerstörung durch die hohe Entzündungsaktivität zu vermeiden. Hierzu können verschiedene Verfahren angewandt werden:
1. die minimalinvasiv arthroskopische Schleimhautentfernung (Synovektomie), z.B. Schulter, Ellenbogen,
    Knie, Sprunggelenk
2. die Teilgelenkeröffnung (Mini-Arthrotomie) und offene Schleimhautentfernung
3. bei schon fortgeschrittener Gelenkzerstörung das Einsetzen von Gelenkimplantaten wie Schulter-,
   Hüfte-, Kniegelenkendoprothesen mit Wiederherstellung der regelrechten Achsverhältnisse
4. die Teilgelenkentfernung (Resektions-Arthroplastiken) an kleinen Gelenken (Fuss)
5. die Gelenkversteifungen und Wiederherstellung der Achsverhältnisse in Form einer Arthrodese
   (Hand, Fuss)

Da wir in vielen Fällen rheumatischer Erkrankungen das Krankheitsbild nicht ausheilen, sondern nur dessen Verlauf und Progression günstig beeinflussen oder die Entzündungsaktivität auf ein Minimum reduzieren können und damit den Patienten schmerzfrei und mobil zu halten, sind wir stets bemüht, dem Patienten eine adäquate und Nutzen-Risiko abwägende Therapie zukommen zu lassen.


 

 
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