Orthopädie an der Alster, Hamburg Eppendorf / Winterhude
           


 
Konservative orthopädische Therapien

Periradikuläre Therapie (PRT) und Facetteninfiltration / chemische Denervation
Mit der periradikulären Therapie (PRT) bieten wir Ihnen ein modernes und erprobtes Verfahren zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen an. Dabei wird unter computertomographischer Kontrolle eine dünne Spinalnadel unter lokaler Betäubung bis unmittelbar an den zu therapierenden Bereich der Bandscheibe oder an die Nervenwurzel vorgeschoben. Die CT ist in der Lage, exakt Nerven, Blutgefässe und andere Körpergewebe darzustellen. Für die periradikuläre Therapie bedeutet dies erhöhte Sicherheit und die Gewährleistung einer hohen Präzision bei jeder Behandlung. Auch die zur Therapie eingesetzten Instrumente sind exakt im Bild zu erkennen und zu kontrollieren. Dadurch gelingt es präzise, Medikamente um den geschädigten Nerv bzw. in das Wirbelgelenk zu applizieren.
Die Durchführung der Therapie ist einfach und wenig schmerzhaft. Zur Therapie werden zum einen ein Lokalanästhetikum (Naropin – ein Mittel zur örtlichen und spinalen Betäubung) und zum anderen ein örtlich wirksames Corticoidpräparat sowie Enzyme zur Abschwellung bzw. zum weich machen von Gewebe (Hyaluronidase) verabreicht. Da diese Medikamente örtlich wirksam sind, ist nur eine geringe Gesamtdosis erforderlich.

Bei der Infiltration von Facettengelenken (Zwischenwirbelgelenken) werden mitunter noch lokale Chondrotherapeutika (Knorpelaufbaupräparate – Hyaluronsäure) mit in die zu therapierenden Wirbelgelenke injeziert.

Bei etwa 80% unserer Patienten kommt es unter dieser Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden bis hin zur völligen Symptomfreiheit. Eine Widerholung der Therapie ist unbedenklich, es werden hierbei gelegentlich kurzfristig bis zu drei Behandlungen vorgenommen. Die Wirkung hält nicht nur während der Therapie, sondern im Regelfall länger (teilweise bis zu 2 Jahren) an.

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